Offizielles Reglement

Reglement 2027

  • Stand 27.09.2026
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ALLGEMEINES

Ziel des Bewerbes ist es, vom Start bis zum Ziel möglichst schnell und sicher eine Offroad Strecke materialschonend zu bewältigen.

Das Befahren von erkennbar privaten Geländeabschnitten oder Wegen ist untersagt und von Behörden oder vom Veranstalter aufgestellte Verbotsschilder sind zu beachten! Entsprechend problematische Wege werden von uns überwacht. Da der Veranstalter nicht das gesamte Gebiet kontrollieren kann, bleibt die Verantwortung und Haftung in jedem Falle bei den Teilnehmern.

LESBARKEIT DER STARTNUMMERN

Die Startnummern der Fahrzeuge müssen bei Start- und Zieldurchfahrt immer lesbar/sauber sein!

VERHALTEN IN BEWOHNTEN GEBIETEN

Natürlich möchten wir uns und euch bei den Einheimischen und Bewohnern entlang der Strecke nicht gänzlich unbeliebt machen, daher setzen wir alles daran, bei diesen Leuten einen netten und freundlichen Eindruck zu hinterlassen und sie nicht unnötig mit Staub und Lärm zu belästigen.

Für bewohnte Gebiete (ab 1 Haus! – egal ob bewohnt oder nicht) gelten während der gesamten Veranstaltung zwei verschiedene Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  • Asphaltstrassen: Maximal 30km/h
  • Schotterstrassen: maximal 15km/h

Diese von uns verhängten Geschwindigkeitsbegrenzungen stehen über der Straßenverkehrsordnung! Auch wenn dort z.B. eine 50 km/h Tafel steht, gilt 30 km/h!!!

Definition bewohntes Gebiet: Offensichtliches Erkennen (Sichtung eines Hauses/Hütte/Unterkunft oder auch mehrere Häuser/Hütten/Unterkünfte, bei dem/denen ihr vorbeifährt und sich Leute befinden könnten.

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen beginnen ab Sichtung und/oder ab Ortstafel. Aufhebung 100m nach Haus/Hütte/Unterkunft oder nach Ortstafelende!

In den Ortschaften muss man immer mit freilaufenden Tieren und Kindern rechnen. Dort gibt es keine Zebrastreifen und keine Fußgängerampeln! Alles spielt sich auf der Straße ab!

Auf die Geschwindigkeitsbegrenzung werden wir besonderen Wert legen und dies auch mittels Streckenposten und den GPS Loggern kontrollieren und auslesen!

  • Übertretung von 10 km/h = 5 Std. Strafzeit pro Fahrzeug pro Vergehen
  • Übertretung von 20 km/h = 10 Std. Strafzeit pro Vergehen
  • Nach 2 Vergehen Ausschluss von der Veranstaltung (pro Fahrzeug)!
  • Übertretung von +30 km/h = sofortige Disqualifikation und Ausschluss des gesamten Teams!

Verhalten bei Begegnungen mit Einheimischen /Fuhrwerken / Kindern / Viehherden / Wanderer

Entlang der Etappen werdet ihr Begegnungen mit Einheimischen haben – in welcher Form auch immer. Seit euch bewusst, dass wir geduldete Gäste sind, und verhaltet euch dementsprechend bzw. so, wie ihr es auch von anderen verlangen würdet, die bei euch zu Hause vorbeifahren würden. Bei Begegnungen ist die Geschwindigkeit so weit zu verringern, dass ein gefahrloses und staubfreies Vorbeifahren möglich ist. Bei Viehherden oder Fuhrwerken bleibt stehen und lasst diese vorbei. Bei Fußgängern so wenig als möglich Staub aufwirbeln und ausreichend Abstand halten! Solltet ihr auf Holzschlepper oder Traktoren treffen, macht ihnen ausreichend Platz.

Natürlich freuen sich Kinder unterwegs auf was Süßes, oder Waldarbeiter auf ein paar Zigaretten oder ein kaltes Bier aus der Kühlbox. Wäre schön, wenn da jeder was mithätte.

STRASSEN / WEGE / TRACKS

Ihr fahrt während der gesamten Veranstaltung auf öffentlichen Wegen und Straßen – zum Großteil sogar in verschiedenen Nationalparks. Es kann immer und überall Gegenverkehr geben! In jedem Fall gilt die landesspezifische Straßenverkehrsordnung inklusive unseres Reglements! Es ist strengstens verboten querfeldein über Wiesen oder Felder zu fahren! Bleibt immer auf Wegen! Flüsse dürfen nur bei einer Furt gequert werden! Keine Waschaktionen in den Flüssen und auch kein unnötiges Fahren in den Flüssen. Unsere Genehmigungen sind ausschließlich für die vorgegebenen Strecken in den Roadbooks gültig. Da wir gewisse Wege nicht fahren dürfen, wird ein Zuwiderhandeln ggf. zivil- und strafrechtlich verfolgt! Zudem ist strengstens verboten irgendwelche Bäume ab- an- oder umzusägen!!! Wenn wo ein Baum im Weg liegt der euch im Weg ist, versucht ihn auf kürzestem Weg zu umfahren oder zu überfahren und benutzt die Waffelboards und/oder Sandbleche, um weiterzukommen. Natürlich auch die Seilwinde, um den Baum auf die Seite zu ziehen. Keinesfalls Sägen (egal ob Motor- oder Handsägen!!!) verwenden!

Verlassen der Wege (Fahren auf Wiesen, im Wald, Flüssen, Querfeldein): 5 Stunden Strafzeit bis zu Disqualifikation und Ausschluss samt Übertragung der strafrechtlichen Konsequenzen.

Ausnahmen gibt es für Korridore (wenn vorhanden). In den Korridoren könnt ihr euch die Strecken selbst aussuchen und müsst nicht auf Wegen fahren. Diese sind ggf. im Roadbook eingezeichnet.

ALKOHOL

In Serbien gilt eine 0,30 Promille Grenze im Straßenverkehr! Das wird seitens der Polizei sehr streng kontrolliert und die Strafen sind dementsprechend hoch und reichen bis hin zur Beschlagnahme des Fahrzeuges. Jeder trägt hierzu selbst die Verantwortung! Die Teilnahme an der Transsylvania-Trophy unter Alkoholeinfluss ist nicht erlaubt.

PFLICHTAUSRÜSTUNG

In der gewerteten Zeit müssen alle Fahrzeuge und Teams die benötigte Pflichtausrüstung im Fahrzeug mitführen! Es kann jederzeit passieren, dass unsere Crew euch unterwegs auf die Ausrüstung kontrolliert. Vor allem bei den Sonderprüfungen wird es vorkommen, dass ihr Teile der Pflichtausrüstung benötigt.

FAIRNESS / HILFSBEREITSCHAFT

Bitte verhaltet euch anderen gegenüber IMMER fair und hilfsbereit! Wenn Teams schneller sind als ihr, macht Platz und lasst sie überholen. Wenn ein Team Hilfe benötigt, helft ihnen. Es kann entlang der Tracks auch mal vorkommen, dass Wege nicht befahrbar sind und errichtet bzw. fahrbar gemacht werden müssen. Macht das im Team mit den anderen Teilnehmern und wartet nicht als zehntes Auto, bis das erste Team an der Stelle die Arbeit macht. Ihr habt alle was davon!

Für Hilfe an anderen Teams (Bergung bei Überschlag, …) wird es Zeitgutschriften geben. Nicht aber, wenn jemand dem anderem hilft einen Reifen zu wechseln oder Ähnliches.

Bei absichtlich unsportlichem -, unfairem – oder sogar gefährlichem Verhalten behalten wir uns das Recht vor, diese Teams (in Abstimmung mit dem restlichen Starterfeld per Abstimmung) von der Veranstaltung auszuschließen! Ein Ausschluss gilt immer für das gesamte Team und nicht nur für eine einzelne Person! Bei Ausschluss besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes oder Ähnliches!

STARTAUFSTELLUNG

Die Startreihenfolge wird durch Prolog, Sonderprüfungen, Spezialaufgaben, Losung oder durch das Vortagesergebnis ermittelt.

Das vortagesschnellste Team startet als erstes Team am nächsten Tag.

Der Zeitabstand beim Start zwischen den Teams beträgt 2 Minuten. Die Reihenfolge der Teamstartzeiten wird spätestens um 8:00 Uhr in der Früh ausgehängt; meist aber am Vorabend!

Zum Beispiel: Start Team 1 um 9:30 Uhr, Start Team 2 um 9:32 Uhr, Start Team 3 um 9:34 Uhr.

Sollte ein Team nicht pünktlich (z.B. wegen Reparatur, Verschlafen, …) zum Start erscheinen, bleibt die vorgegebene Startzeit trotzdem bestehen und die Zeit läuft ab der geplanten Startzeit – egal wie viel später das Team nach der Startzeit losfährt! Jedes Team muss mindestens 5 Minuten VOR DEM START ALLE GPS Logger im Team eingeschalten haben. Nur dann erfolgt die Wertung!

Jedes Team muss mindestens 10 Sekunden an der Startlinie stehen bleiben! Kein „fliegender Start“!

KARTEN, ROADBOOK, SONDERPRÜFUNGEN

Sämtliche notwendigen Informationen zum Befahren der Etappen werden in den Tagesunterlagen ausgeschrieben und beim Start an jedes Team ausgehändigt. Tagesetappen können aus freier Navigation, Roadbooks und Sonderprüfungen bestehen. Dies einzeln, aber auch zusammenhängend.

Im Ziel sind sämtliche Unterlagen gesammelt der Crew zu retournieren. Nur dann erfolgt eine Zeitwertung!

TAKTIK

Ihr werdet mehrfach taktische Entscheidungen treffen müssen, die Fahrzeit, Entfernung, Zeitaufwand usw. betreffen werden.

Es kann vorkommen, dass in einem Roadbook (gewollt oder ungewollt) Fehler sind. Auch das ist dann eine taktische Entscheidung, ob man 3 Stunden sucht, oder gleich zum nächsten Kontrollpunkt auf kürzester Strecke außerhalb des Roadbooks fährt, und dort dann wieder in´s Roadbook einsteigt. Das gilt ebenfalls für extrem schwere Abschnitte, die man aus taktischen Gründen besser umfahren kann / soll.

GPS LOGGER

Jedes Fahrzeug erhält vor dem Start einen GPS Logger, der eure gefahrene Strecke detailliert aufzeichnet. Die Aufzeichnung beinhaltet exakte GPS Koordinaten eurer gefahrenen Strecke im Abstand von 5 Metern, Geschwindigkeit und Uhrzeit bei jedem Punkt. Die GPS Logger werden fix in eurem Fahrzeug befestigt (optimalerweise Nähe der Windschutzscheibe) und müssen durchgehend mit 12 Volt versorgt sein!

Die GPS-Logger benötigen eine USB-Steckdose mit Dauerplus.

Jeder GPS Logger muss kurz vor dem Start (5 Minuten davor) VON DEN TEAMS selber eingeschalten werden und auf einwandfreie Funktion geprüft sein (Kontroll-Leuchte am Logger muss BLINKEN)! Im Ziel werden die GPS Logger von der Transsylvania-Trophy Crew ausgelesen, die Daten gelöscht und ausgeschalten.

Die fahrenden Teams sind für die Logger verantwortlich und müssen sicherstellen, dass die Logger frei liegen, um ein GPS Signal zu erhalten und dass die permanente Batterieversorgung gegeben ist. Dies ist ausschlaggebend für eine korrekte Auswertung der Tagesetappen!

Vergisst ein Team auf das Einschalten der GPS Logger und ein Auslesen ist nicht möglich, wird die Tagesetappe mit einer Gesamtzeit von 20 Stunden Zeit gewertet.

VERWENDUNG VON SEILWINDEN

Bei jedem Seilwindeneinsatz ist ein BAUMGURT zu verwenden! Bei der Verwendung von Stahlseilen müssen Handschuhe und eine Schutzdecke über dem Seil verwendet werden.

Beim Winchen ist ein Kreuzen von anderen Seilen verboten!

Bei Verstößen: 180 Minuten Strafzeit bzw. Disqualifikation bei Gefahr in Verzug! Fotodokumentation!

HELME

ABSOLUTE HELMPFLICHT zwischen Start und Ziel!!!! Ausnahme Mittagspause!

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir als Veranstalter im Falle einer Verletzung keinerlei Haftung übernehmen, wenn jemand keinen Helm trägt! Jeder ist selber für seinen Kopf verantwortlich!

NAVIGATION

Grundsätzlich sind alle Navigationsarten und -utensilien erlaubt. Aber: Nicht immer werdet ihr alle Utensilien gemeinsam verwenden können/dürfen. Der Umgang mit Kompass, Zirkel und Geodreieck sollte jedem vertraut sein! Auch das Übertragen von Koordinaten in Karten.

CHECKPOINTS / WEGPUNKTE

Wir unterscheiden 2 verschiedene Kategorien von Wegpunkten / Checkpoints:

1.Wegpunkte:

Die Wegpunkte sind die Punkte, die im Roadbook nummeriert nacheinander eingetragen sind. Das sind meist auffallende Punkte an Kreuzungspunkten, Abzweigungen, einzelnen Bäumen oder anderen markanten Stellen. Diese Stellen sind nicht markiert!

2.Checkpoints (CP)

Das sind für euch nicht sichtbare Punkte. Diese Punkte verwenden wir ausschließlich für die Zeitnehmung entlang der SOLL-Strecke. Damit sehen wir, ob ihr das Roadbook richtig gefahren seid oder nicht.

Diese Checkpoints sind vor allem an “kniffligen und schweren Stellen” die eventuell umfahren werden könnten. Wer die Punkte in der richtigen Reihenfolge und nacheinander erreicht, ist somit das Roadbook richtig gefahren und ihr bekommt dafür keine Strafzeit. Fährt man aus dem Roadbook raus, gibt es Strafzeiten für nicht erreichte Checkpoints. Die erreichten Checkpoints zählen nur, wenn sie in Fahrtrichtung und in Reihenfolge (nacheinander) angefahren werden!

Für die Wertung muss JEDER Checkpoint mit allen Fahrzeugen des Teams in Fahrtrichtung angefahren werden. Die Entfernung darf nicht mehr als 5 Meter betragen! Fährt ein Fahrzeug des Teams nicht an den Checkpoint, wird dieser für das ganze Team als NICHT ERREICHT gewertet.

Damit ihr wisst ob ihr euch am richtigen Weg befindet, wird es im Roadbook (manchmal) ein paar GPS Koordinaten geben, an denen ihr euch orientieren könnt. Mit denen findet ihr auch wieder in´s Roadbook zurück falls ihr euch verfahren habt. Aber nicht immer wird das verwenden von GPS Geräten erlaubt sein und ihr müsst auf eure Pflichtausrüstung zurückgreifen.

SONDERPRÜFUNGEN

Sonderprüfungen sind Aufgaben, welche mit oder ohne Fahrzeug im Team oder auch einzeln zu bewältigen sind und für die ihr dann eure Pflichtausrüstung benötigen werdet. Sonderprüfungen sind in der Regel den Themen Outdoor, Navigation, Geschicklichkeit oder Offroad zugeordnet.

Die genaue Aufgabenstellung gibt es jeweils vor Ort.

Das Ergebnis der Sonderprüfung(en) wird für die Wertung herangezogen und bestimmt unter anderem auch die Startaufstellung und somit die Startreihenfolge für den nächsten Tag. Bei manchen Sonderprüfungen wird die Fahrzeit beim Eintreffen abgestoppt und erst bei der Weiterfahrt wieder gestartet. Es kann auch sein, dass Sonderprüfungen innerhalb der Tagesetappe erledigt werden müssen und es dafür keine extra Zeiten gibt.

FAHRZEIT

Die reguläre tägliche Fahrzeit beträgt 9 Stunden (inklusive 1 Std Pflichtpause) ab Start. Erreicht ein Team das Ziel auch nach 9 Stunden nicht, werden 16 Stunden als Tageszeit in die Wertung eingetragen.

Das Startbüro ist von 9:15 Uhr bis 15 Minuten nach regulärer Zielzeit des letzten startenden Teams besetzt! Zum Beispiel: Startzeit letztes Team 10:45 – Startbüro offen bis 20:00

Sollte ein Team erst nach der regulären Fahrzeit in´s Ziel kommen, sind die GPS Logger bis spätestens 9:15 Uhr am nächsten Tag von der Crew auslesen zu lassen. Dieses Team startet dann automatisch als letzter am nächsten Tag. Sind es mehrere Teams die nach der regulären Fahrzeit in´s Ziel kommen, wird die Startzeit durch Losung ermittelt.

PFLICHTPAUSE IN DER ETAPPE

Bei jeder Tagesetappe muss eine durchgehende Pause von mindestens 60 Minuten (gerne auch länger - wenn es sich mit den 9 Stunden Gesamtzeit ausgeht) an einem von uns festgelegten Ort absolviert werden. Die Pausenzeit wird über den GPS Logger ausgelesen oder von der Crew an Ort und Stelle in die Bordkarte ein- und ausgetragen.

Die Punkte für die Pausen werden im Roadbook enthalten sein!

Fällt die Pause kürzer aus als die vorgegebene „Zwangspause“, gibt es eine Zeitstrafe von 3 Stunden.

FAHRZEUGSCHÄDEN

Als Fahrzeugschäden gewertet werden gebrochene Scheiben (alle Scheiben am Fahrzeug, alle Lichter am Fahrzeug) und verlieren von Teilen (Stoßstangen, Motorhauben, Kotflügel, etc.) gewertet. Kleine Dellen (zB von Ästen) und Kratzer fließen nicht in die Wertung mit ein. Eine kleine Delle = kleiner als DM 5cm und weniger tief als 5mm. Ein provisorisches verkleben von Teilen bleibt trotzdem ein Schaden! Nur eine ordentliche Verschraubung der Teile wird nicht als Schaden gewertet. Reparable Schäden müssen vor Erreichen der Ziellinie repariert werden!

Zeitstrafe pro Fahrzeugschaden: 30 Minuten (zB.: 1xScheinwerfer + 1xSeitenscheibe = 60 Minuten Strafzeit)

WERTUNG / STRAFZEITEN

Die Wertung erfolgt auf Basis der Fahrzeit + Erreichen der Checkpoints entlang der Strecke + Sonderprüfungen + diverse Strafzeiten gerechnet in Minuten. Gefahrene oder nicht gefahrene Kilometer werden NICHT gewertet.

Gewertet wird ab der vorgegebenen Startzeit, bei der Rückkehr sobald das letzte Fahrzeug des Teams die Ziellinie überquert hat. Dies in Minuten – lt. Startuhr! Es müssen immer alle gestarteten Fahrzeuge im Team das Ziel erreichen! Auch wenn es am Abschleppseil passiert.

Sollte ein Fahrzeug des Teams einen Totalausfall haben und nicht in´s Ziel kommen, wird das Team mit gesamt 15 Stunden für diesen Tag gewertet. Bei Fahrzeugtotalausfällen ist für den nächsten Tag eine neue Teambildung möglich. Dies ist vor dem nächsten Start bis spätestens 9:15 Uhr der ORGA bekanntzugeben.

Bei Ausfall einzelner Fahrzeuge können auch größere Teams gebildet werden. Wenn ein Team ein Fahrzeug aus einem anderen Team aufnimmt oder zugewiesen bekommt, bekommt es dafür eine Zeitgutschrift von einmalig 1 Stunde ab Tag 2 oder später.

Sollte sich kein Team finden welches das eine Fahrzeug aufnimmt, wird aus den letzten 7 platzierten Teams eine Aufnahme ausgelost. Dagegen kann kein Einspruch eingelegt werden.

HILFE VON BEGLEITTEAMS

Während den Tagestracks ist jegliche Hilfe von außenstehenden Personen innerhalb der Zeitwertung verboten. Das umfasst die Reparatur von Fahrzeugschäden, Ersatzteilversorgung, Navigation, Standortbestimmung, Versorgung mit Utensilien, oder was auch immer! Ausnahmen sind Notfälle oder Bergung nach Unfall, Überschlag, etc – wenn das Team daraufhin die Tagesetappe abbricht. Ein Verstoß dagegen führt OHNE Vorwarnung ausnahmslos zur Disqualifikation für die gefahrene Tagesetappe.

Natürlich ist eine Hilfe zwischen den fahrenden Teams ausdrücklich erlaubt und gewünscht!

Das Verbot betrifft nur die Hilfe von mitgereisten Personen, die nicht aktiv an der Trophy teilnehmen!

Nach Abschluss der Tagesetappe dürfen euch die Begleitpersonen natürlich helfen.

NOTFALL / UNFALL / AUFGABE / FAHRZEUGSCHADEN

Bei Notfällen entfällt jedes Reglement und die Gesundheit und Sicherheit hat oberste Priorität!

NOTFALLNUMMERN:

Polizei: 192 Rettung/Ambulance: 194 Feuerwehr: 193

Nach der Erstversorgung / Sicherung ruft ihr bitte zuerst die benötigte Notfallnummer und dann bei der ORGA an oder sendet eine SMS mit GPS Koordinaten, letztem Standpunkt auf Startunterlagen und welche Art von Hilfe ihr benötigt, damit wir euch zu Hilfe kommen können.

zum Beispiel:

  • GPS: 48.239172, 16.514564
  • Roadbook: nach 67
  • Überschlag

Zu 99% werden SMS auch bei minimalem Empfang gesendet. Sollte das Senden nach mehreren Minuten trotzdem fehlgeschlagen sein, dann Ort suchen, wo ihr Empfang bekommt (Gipfel, Erhöhung, andere Bergseite, etc.).

Für kleine Blessuren begleitet uns ein Medical Team, welches uns 24 Stunden begleitet. Ca. 25km entfernt ist ein Krankenhaus. Zu bedenken ist aber auch immer, dass es in Serbien KEINE Hubschrauberbergungen gibt! Danach sollte man sein Handeln richten!

MÜLL / ZIGARETTENSTUMMEL

Bitte nehmt euren Müll aus dem Gelände wieder mit und lasst ihn nicht unterwegs liegen. Obwohl ihr unterwegs ganz sicher über verschiedene Müllberge fahren werdet, möchten wir mit gutem Beispiel voran gehen…

An die Raucher: Bitte werft keine brennenden Zigaretten aus den Fahrzeugen, sondern verwendet Aschenbecher in euren Fahrzeugen! ABSOLUTE BRANDGEFAHR in den Wäldern!!!

REPARATUREN / ERSATZTEILE

Sollten Reparaturen innerhalb des Hotelareals notwendig sein, dann bitte nicht direkt vor dem Hoteleingang! Bitte kein Öl ablassen oder Ähnliches!

Sehr gerne ist euch unsere Crew bei Reifenreparatur, Ersatzteil- oder Werkstattsuche behilflich! Dazu wird an der Rezeption ein Bestellformular aufgelegt, welches Abends um 19:00 Uhr bearbeitet wird. Wenn das vollständig ausgefüllt ist, wird versucht, die Ersatzteile zu organisieren. Die Kosten für die Ersatzteile und den notwendigen Transport, sind von den Teilnehmern selber zu tragen! Wir sind lediglich dabei behilflich, die benötigten Teile zu organisieren. Es liegt aber nicht in unserer Verantwortung, eine Versorgungsgarantie zu gewährleisten! Ist ein Ersatzteil verfügbar, setzen wir alles daran, dass dieses schnellstmöglich zum Veranstaltungsort gebracht wird.

Am Hotelgelände oder im Hotelzimmer dürfen keinerlei Ersatzteile, Reifen oder Ausrüstung gelagert werden! Dafür ist der Anhängerparkplatz angedacht!!

FAHRZEUGBESCHAFFENHEIT beider Klassen

2027 gibt es wieder 2 Gruppen. 1 x die Transsylvania-Trophy Gruppe/Klasse (TTK) und 1 x die OFFENE Gruppe/Klasse (TT-OK).

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Geländefahrzeuge mit Allradantrieb bis zu einem HzgG von 3500kg. Untersetzungsgetriebe absolut empfohlen!!

Jedes Fahrzeug muss eine §57a/TÜV/HU Überprüfung besitzen, offiziell zum Straßenverkehr zugelassen und technisch 100% in Ordnung sein. Teilnahme am Bewerb mit Kurzzeit- oder Werkstattkennzeichen ist nicht möglich!

Die Verwendung von nicht im Fahrzeugschein eingetragenen Umbauten wie größere Reifen, Short-Arm-Fahrwerke an den originalen Befestigungspunkten, Bolt-On Portale werden toleriert.

MAXIMALE REIFENGRÖSSE in der TTK: 37“!! Alles was größer ist geht in die Gruppe TTOK.

Wir möchten mit dem ohnehin schon ewig langen Reglement die Sache so einfach als möglich halten und für uns gilt daher:

Ist ein Fahrzeug ordnungsgemäß und für uns augenscheinlich angemeldet und vor allem mit TÜV / §57 versehen, hat Kennzeichen und die dazupassenden Papiere in denen Fahrgestellnummern auch übereinstimmen, und entspricht den Fahrzeugkriterien lt. Reglement, dann werden wir den Start von diesem Fahrzeug auch zulassen – weil es dann für uns offiziell für den Verkehr seitens der Behörden zugelassen ist. Motoränderungen ohne Eintragung werden ebenfalls toleriert!

Bremsen inkl. Feststellbremsen müssen zu 100% funktionieren! Wird seitens der Crew stichprobenartig kontrolliert!

Die Originalabmessungen des Fahrzeuges müssen annähernd denen des Originals entsprechen bzw. abgenommen sein. (zB. Pick Up mit verkürzter Ladefläche = OK)! Seilwindenstoßstangen die die originale Fahrzeuglänge verändern, werden toleriert. Gröbere Umbauten fallen in die TTOK Gruppe!

Federn und Fahrwerk müssen auf den originalen Befestigungspunkten montiert sein (kein Schraubenfedernfahrwerk statt Blattfedernfahrwerk, keine Coilover, keine Longarmfahrwerke – auch wenn es eingetragen ist!). Doppeldämpfer sind erlaubt, wenn sie mit Adapter an den originalen Befestigungspunkten verbaut sind. Motorumbauten sind zugelassen!!

IN DER OFFENEN KLASSE finden alle anderen Fahrzeuge Platz, nicht in die TT Gruppe passen und zum Beispiel Langarmfahrwerke, Reifen größer als 37“, Portalachsen, etc verbaut haben. Auch Buggys fallen in diese Gruppe.

Verliert ein Fahrzeug Flüssigkeiten (Öl, Kühlmittel, Benzin, Diesel, …), wird es nicht zum Start zugelassen!!

Technische Fahrzeugmindestausstattung pro Fahrzeug (nicht pro Team!):

  • entsprechendes Gelände-Fahrzeug mit Allrad und (Untersetzung absolut empfohlen!!!)
  • Tageskilometerzähler (sollte exakt funktionieren) oder Tripmaster
  • Erste-Hilfe Verbandskasten
  • Gültiges Pickerl §57a (o.ä HU, TÜV, etc.), Zulassungsschein und Kennzeichen
  • Neuwertige MT Gelände-Bereifung (mind. 10mm Profiltiefe) inkl. vollwertigem Ersatzreifen
  • Feuerlöscher
  • Helm für Fahrer und Beifahrer
  • USB Anschluss mit Dauerversorgung
  • Schutzdecke pro vorhandener Seilwinde mit Stahlseil + Handschuhe
  • Taschenlampe

FAHRZEUGE mit AT Bereifung (auch wenn es NEUREIFEN sind) werden NICHT zum Start zugelassen!

Technische Fahrzeugmindestausstattung PRO TEAM:

  • 1 funktionierende Seilwinde bei 2er Teams (mehr Seilwinden erlaubt u. ausdrücklich empfohlen!)
  • 2 funktionierende Seilwinden bei 3er Teams (mehr Seilwinden erlaubt u. ausdrücklich empfohlen!)
  • mind. 2 Stk. á 4m Bergegurt oder 1 x 8m + 2m Baumgurt
  • Handschuhe für Fahrer und Beifahrer
  • 30m Seil mit mind. 200kg Traglast (extra!!)
  • Navigations-Utensilien (Kompass, Geo-Dreieck, Zirkel, Stifte, GPS, Lineal. etc.)
  • Müllsäcke
  • 2 Stk. Waffelbords und/oder Sandbleche mit mindestens 1m Länge
  • 1 x Schaufel / 1 x Handsäge (KEINE MOTORSÄGEN!!!)
  • 1 x Hacke / 1 x Messer / 1 Handy mit funktionierender SIM Karte in Serbien*

*serbische SIM Karten (Prepaidkarten) sind ab ca. 3 Euro bei allen Tankstellen erhältlich! Wir empfehlen eine YETTEL Prepaidkarte! YETTEL funktioniert fast überall. Auch im Gelände!! Natürlich auch E-Sim Karten über Airalo, Holafly, etc.

Empfohlene Mehrausrüstungen:

  • Tripmaster
  • Überrollbügel
  • Werkzeug, Reparaturmaterial, Reifenflickzeug, Kompressor, etc.
  • Grabwerkzeuge (Schaufel, Erdanker, Spitzhacke, etc.)
  • Montiereisen
  • Sicherungsseile, Karabiner
  • Differentialsperren
  • Navigations App für Android: LOCUS MAPS oder ORUXMAPS
  • Funkgeräte
  • Gummistiefel

ACHTUNG!!!

Motorsägen sind ausnahmslos verboten!!! Diese dürfen auch NICHT in den Fahrzeugen mitgeführt werden!

Versucht es zu vermeiden, Benzinkanister im Auto mitzuführen.

Im Fahrzeug verbaute Laptops / Tablets / Computer müssen für ausgewählte Tagesetappen auch ausbaubar sein! Nicht immer werden diese Geräte zugelassen sein.

In jedem Falle behalten wir uns aber das Recht vor, Fahrzeuge die nicht dem Reglement entsprechen von der Veranstaltung auszuschließen bzw. die Teilnahme zu verwehren. Bei Unsicherheiten daher bitte vorab um Kontaktaufnahme!

Jedes Fahrzeug wird beim Eintreffen einem technischen Check unterzogen und auf oben genannte Beschaffenheit und Ausrüstung kontrolliert!

SCHWIERIGKEITSGRAD

Schwer, aber fahrbar!

Die Transsylvania-Trophy sollte mit seriennahen (NICHT SERIENMÄSSIGEN) Fahrzeugen mit oben genannter Beschaffenheit inkl. Seilwinde und Teamgeist bei schönem Wetter unter Zuhilfenahme der Pflichtausrüstung für alle ohne Schäden fahrbar sein. Das ist die Grundlage der Transsylvania-Trophy!

Da es sich aber um Naturgelände handelt, kann sich das Gelände durch verschiedenste Umwelteinflüsse jederzeit verändern. Alle Strecken die wir befahren werden, wurden bereits mit Fahrzeugen befahren. Wenn ein Abschnitt für ein Team zu schwer ist, wird es immer eine Möglichkeit geben, diesen schweren Abschnitt zu umfahren oder über Wege das Roadbook zu verlassen und über andere Wege zurück in´s Ziel zu kommen.

PARKEN

Das Parken ist sowohl am Anhängerparkplatz wie auch am Hotelparkplatz für alle Teilnehmer kostenlos! Die Zugfahrzeuge und Anhänger werden am Außenparkplatz (ca. 7km vom Hotel entfernt) so geparkt, dass es jederzeit möglich sein wird, dazuzukommen oder auch wegzufahren.

Das Parken am Hotelgelände ist ausnahmslos nur für Bewerbs-Fahrzeuge möglich.

Anhänger und Zugfahrzeuge samt der ganzen Ausrüstung müssen am Außenparkplatz abgestellt werden! Am Hotelgelände besteht absolutes Parkverbot für Begleitfahrzeuge der Teams.

Sollten andere Fahrzeuge als die Bewerbs-Fahrzeuge oder Anhänger am Hotelgelände angetroffen werden die länger als 10 Minuten dort parken, erhält das gesamte Team eine Zeitstrafe von 2 Stunden.

HOTEL

Das Hotel darf bitte nicht mit den „Offroad-Schuhen“ betreten werden. Es gibt einen eigenen Raum, wo man die Schuhe wechseln kann. Dort können die Schuhe auch getrocknet werden falls ihr mal nasse Füße habt. Bitte nehmt euch eigene Hotelschuhe mit.

FAHRZEUGBERGUNG

Wir möchten nochmal darauf hinweisen, dass Kosten für eventuelle Fahrzeug- und /oder Personenbergungen und die daraus resultierenden Kosten (für zB Flurschäden, Ölaustritt, Beschädigungen, Bergekosten selber, etc) von jedem Teilnehmer selbst getragen werden müssen.

PROTEST

Bei Unstimmigkeiten bezüglich Reglementauslegung oder der Wertung kann Protest eingelegt werden. Dies hat am selben Tag des beeinspruchten Ergebnisses zu passieren. Daraufhin entscheidet eine Jury, welche sich aus einem Veranstaltervertreter sowie aus zwei unabhängigen Fahrervertretern zusammensetzt. Die Entscheidung (Stimmenmehrheit) dieser Jury ist endgültig. Gegen diese Entscheidung kann kein Protest eingelegt werden.

Die Protestgebühr beträgt € 500.-! Wird dem Protest stattgegeben, werden die 500 Euro rückerstattet. Wenn nicht, gibt es Freibier für alle, bis das Geld weg ist.

Reglement | Transsylvania Trophy 2027